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Kommunikationsstrategien für betreuende Angehörige bei Demenz
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Kommunikationsstrategien für betreuende Angehörige bei Demenz

3 Min. Lesezeit Norma Loeb

Viele der 50 Millionen Menschen mit Demenz haben heute oder in Zukunft Schwierigkeiten, ihre Gedanken und Gefühle auszudrücken. Bei Personen mit einer fortschreitenden Demenz wie der Alzheimer-Krankheit oder Lewy-Body-Demenz kann sich in den mittleren bis späten Stadien der Erkrankung eine nachlassende Kommunikationsfähigkeit zeigen. Eine gestörte Kommunikation kann für Menschen mit Demenz und ihre betreuenden Angehörigen frustrierend und sogar angsteinflößend sein. Daher ist es hilfreich, Hilfsmittel und Strategien zu finden, um diese Fähigkeit zu stärken. Hier geben wir Tipps, die betreuenden Angehörigen helfen sollen, die Kommunikation mit Menschen mit Demenz zu verbessern.

So erkennen Sie die frühen Anzeichen einer nachlassenden Kommunikation

Die frühesten Anzeichen dafür, dass ein kognitiver Abbau das Sprechen und die Kommunikation beeinträchtigt, sind oft schwer zu erkennen. Achten Sie auf diese Zeichen und Symptome, damit Sie so früh wie möglich einen Plan zur Verbesserung der Kommunikation umsetzen können:

  • Rückgriff auf vertraute Wörter. Wenn eine Person einen kognitiven Abbau erlebt, verwendet sie möglicherweise immer wieder dieselben vertrauten Wörter.
  • Häufiger Verlust des Faden. Die Unfähigkeit sich zu konzentrieren ist ein häufiges Symptom progressiver Demenzen wie der Alzheimer-Krankheit und der Lewy-Body-Demenz.
  • Selteneres Sprechen. Da die Kommunikation für Menschen mit Demenz schwieriger wird, ist es nicht ungewöhnlich, dass sie soziale Veränderungen zeigen, wie zum Beispiel seltener zu sprechen.

So verbessern Sie die Kommunikation

Wenn Sie die oben genannten Anzeichen bei Ihrem geliebten Menschen bemerkt haben, ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, wie Sie die Kommunikation zwischen Ihnen beiden verbessern können. Hier sind einige Strategien zur Förderung einer besseren Kommunikation:

  • Suchen Sie Hilfe bei einer Logopädin oder einem Logopäden. Eine qualifizierte Sprachtherapeutin oder ein qualifizierter Sprachtherapeut kann maßgeblich dazu beitragen, Menschen mit Demenz vielfältige Möglichkeiten zur Verbesserung der Kommunikation zu vermitteln.
  • Gehen Sie behutsam auf die Person zu. Machen Sie es sich zur Gewohnheit, sich der Person von vorne zu nähern und ihren Namen zu sagen. In den späteren Stadien des kognitiven Abbaus kann es notwendig sein, sich bei jeder Begegnung neu vorzustellen.
  • Verwenden Sie einfache Wörter und Sätze. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie Fragen stellen oder Anweisungen geben.
  • Verwenden Sie einen beruhigenden Tonfall. Versuchen Sie, beim Sprechen mit jemandem mit Demenz einen sanften, tröstlichen Tonfall und positive nonverbale Signale zu verwenden. Ein gelassenes und freundliches Auftreten der betreuenden Person kann dazu beitragen, dass sich die Person wohlfühlt.
  • Verwenden Sie eine positive Formulierung. Anstatt zu sagen „Es ist zu heiß, um heute lange Ärmel zu tragen“, versuchen Sie zu sagen: „Suche dir dein liebstes Kurzarmhemd aus.“ Dieser kleine Unterschied kann verhindern, dass eine angespannte oder emotional aufgeladene Situation entsteht.

Während Ihr geliebter Mensch jedes Stadium der Lewy-Body-Demenz durchläuft, stellen Sie möglicherweise fest, dass seine Kommunikationsfähigkeit nachlässt. Selbst wenn diese Veränderungen auftreten, können Sie die hier genannten Strategien anwenden, um die Kommunikation aufrechtzuerhalten. Die Betreuung einer Person mit progressiver Demenz kann eine Herausforderung sein, besonders wenn die Kommunikation schwieriger wird. Wenn Sie Hilfe bei der Suche nach Ressourcen benötigen oder einfach mit jemandem sprechen möchten, der Ihre Situation versteht, sind wir für Sie da. Unsere Helpline ist sieben Tage die Woche erreichbar. Rufen Sie uns gerne an unter 833-LBD-LINE oder senden Sie uns eine E-Mail, wenn Sie bereit sind, das Gespräch zu beginnen.

Norma Loeb
Verfasst von Norma Loeb

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